Bündeln Sie Ihre Kommunikation in einem „Newsroom“ – für mehr Qualität und effizienteres Arbeiten

Unlängst wurde über die aktuelle „Operation Newsroom“ beim deutschen Sparkassenverband DSGV berichtet (W&V Nr. 13 2018): Kampagnenmanagement, PR, Redaktion, Mediastrategie, Social, Search und Content sollen zukünftig zentral gesteuert werden. Immer mehr Unternehmen setzen auf diese Strategie, denn das Zusammenlegen von Kompetenzen optimiert die Prozesse in der Unternehmenskommunikation. Über einen Newsroom handeln und reagieren Sie effizienter, gezielter und im Ergebnis qualitativ hochwertiger.

Während noch vor einigen Jahren – insbesondere in Großkonzernen – die Bereiche Markenmanagement, Unternehmenskommunikation, Mediastrategie oder Marketing strikt voneinander getrennt waren, geht man heute immer stärker dazu über, solche „Silo“-Strukturen aufzubrechen. Diese Entwicklung geht analog zu den gestiegenen Herausforderungen der modernen Unternehmenskommunikation, die ein Umdenken in den Unternehmen erfordern. So kommunizieren die Unternehmen heutzutage auf einer Vielzahl von unterschiedlichen Kanälen, um ihre Zielgruppen genau dort anzusprechen, wo sie ihre Informationen beziehen. Diese Kanäle alle aktuell zu halten sowie aufeinander abzustimmen, wird zunehmend zu einer Frage der Ressourcen.

Bündelung von Kommunikation

Wie Kommunikation durch die neugeschaffenen Strukturen effizienter, schneller und kostengünstiger werden kann, liegt auf der Hand. Dies wird u. a. beim konkreten Beispiel Sparkassenverband ersichtlich, wenn man sich vor Augen hält, wie viele unterschiedliche Organisationseinheiten zentralseitig in der Vergangenheit mit der kommunikativen Unterstützung der knapp 400 regionalen Sparkassen betraut waren. Da gab es Redakteure einerseits beim Verband und andererseits bei der hauseigenen Agentur, die jeweils für die Sparkassenzeitung arbeiteten. Darüber hinaus Bewegtbildspezialisten, Grafiker, Community Manager für die Social-Media-Kanäle, PR-Profis oder Mediastrategen. Zukünftig werden alle genannten Disziplinen in gemeinsamen Teams am Newsdesk sitzen. Wo Abstimmungen früher gar nicht oder stark verzögert stattfanden, werden zukünftig gemeinsam Inhalte für die unterschiedlichen Zielgruppen erstellt. Diese Form der Organisation beschreibt auch Mc Kinsey in mehreren Studien als essentiell für eine verbesserte, bereichsübergreifende Zusammenarbeit.

Optimierung der Mediaspendings

Doch damit nicht genug. Mit der Zentralisierung der Kommunikation verfolgt der Sparkassenverband noch ein weiteres Ziel: Die Optimierung der Mediaspendings. Während bislang ein Großteil des jährlichen Mediabudgets von den regionalen Instituten in Eigenregie verplant wurde, soll sich dieser Anteil zukünftig verstärkt in Richtung Zentrale verschieben. Gleichzeitig soll ein Umdenken innerhalb der Sparkassen-Gruppe initiiert werden: Weiter weg von den gegenwärtig prozentual sehr hohen Ausgaben für Werbung in regionalen Tageszeitungen und Out-of-Home hin zu mehr Präsenz im TV, Suchmaschinenwerbung, Social Media und Dialogmarketing. Auch ein Mittel, um die von den Sparkassen arg vernachlässigte junge Zielgruppe verstärkt zu fokussieren.

Welchen finanziellen Vorteil allein die zentrale Steuerung der Mediaplanung mit sich bringt, zeigt das Ergebnis zweier Szenarien, die der Sparkassenverband im Vorfeld durchgespielt hat: Bei gleichbleibendem Budgeteinsatz konnte die Leadgenerierung für die lokalen Sparkassen um 30 Prozent gesteigert und im anderen Fall bei gleichbleibenden Leads die Mediakosten um 30 Prozent gesenkt werden.

Höhere Qualität der Inhalte

Neben den ganzen Kosteneinsparungspotenzialen wurde ein möglicherweise viel entscheidenderer Punkt noch gar nicht betrachtet: die Qualität der Inhalte. Der zentralgesteuerte Ansatz geht einher mit dem Ziel, die bisher sehr stark auf die Bewerbung von Finanzprodukten fokussierte Kommunikation des Sparkassenverbands themenorientierter auszugestalten. Mit nützlichen Informationen sollen so Kunden im Netz gezielt angesprochen und auf die Internetseiten der einzelnen Filialen gelenkt werden. Diese themenorientierte Kommunikation ist in Summe nur über ein zentralseitig organisiertes Spezialistenteam abbildbar. Neben dem Vorteil, wesentlich zielgruppenfokussierter agieren zu können, sind die Redakteure im Newsroom auch in der Lage, auf aktuelle Themenanlässe zu reagieren. Ob für Hausbesitzer, die bei einem nahenden Sturm Vorsorgemöglichkeiten auf ihren relevanten Kanälen aufgezeigt bekommen, oder für werdende Eltern, die alles rund ums potenzielle Eigenheim erfahren, der Newsroom ermöglicht es dem Sparkassenverband zukünftig wesentlich spezifischer auch auf Randzielgruppen wie bspw. auch die Politik einzugehen und schafft damit echte Mehrwerte für den Nutzer. So liegt im Punkt Qualität in meinen Augen der größte Mehrwert eines Newsrooms, denn richtig gute Inhalte sind und bleiben in der Unternehmenskommunikation erwiesenermaßen ein Trumpf.

Unterstützung durch CONTUR

Ein gut funktionierender Newsroom muss nicht zwangsläufig unternehmensintern aufgebaut werden. Entscheidend ist eine gute Schnittstelle zwischen Unternehmenskommunikation und externem Dienstleister. Wenn das Thema für Sie relevant ist, sprechen Sie uns gerne an. Wir kümmern uns um Ihren Content, erstellen Themenpläne und sorgen für die nötige Präsenz auf Ihren Kommunikationsplattformen.

 

CONTUR als Newsmanager: Wir kümmern uns um Ihren Content, erstellen Themenpläne und sorgen für die nötige Präsenz auf Ihren Kommunikationsplattformen.

Newsmanager: Wie eine ausgelagerte Redaktion kümmert sich CONTUR um Ihren Content. Wir erstellen Themenpläne, schreiben Ihre Texte und spielen sie auf Ihren Kommunikationsplattformen aus.

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