Globetrotter, Digitals, Sammler: Neue Kollegen bei CONTUR

Seit vergangenem Sommer ist CONTUR kräftig gewachsen: Wir sind jetzt sieben Kolleginnen und Kollegen im Team – dazu kommen eine Social Media-Expertin und eine Fotografin, die uns bei Bedarf unterstützen.

Als Agentur für Content Marketing haben wir uns vor allem im Bereich der Redaktion verstärkt: Hier sind mit Katrin Krause und Peter Meisterhans zwei „Neue“ an Bord, die allein wegen ihrer Namen schon selbst Protagonisten einer guten Geschichte sein könnten. ;o)

Benjamin Müller mag da vielleicht weniger klingend sein, aber auch unser neuer Grafiker-Kollege hat großes Talent, gute Stories zu erzählen – überzeugen Sie sich selbst!

 

Unsere drei neuen CONTUR-Kollegen im Gespräch:

Was macht für Euch eine richtig gute Geschichte aus?

CONTUR Mitarbeiter: Katrin Krause, Redaktion

Katrin Krause:

Stories, die das Leben schreibt. Denn sie sind für mich überzeugend und mitreißend. Hinter jedem noch so kleinen Thema stecken spannende Geschichten, auch wenn man es am Anfang gar nicht glauben mag. Wichtig für mich ist dabei, echte Charaktere zu „erleben“, die sich mit viel Herzblut und Authentizität ihrer Sache widmen und das emotional gut verpackt rüberbringen können. Verbunden mit allen Höhen und Tiefen, die das Leben halt so schreibt …

Peter Meisterhans, Redakteur, Content Marketing CONTUR in Ravensburg

Peter Meisterhans:

Ein Anfang, eine Mitte und ein Ende sind schon mal nicht schlecht. Vor allem aber muss es mich berühren, was da erzählt wird. Und die großen Emotionen, die findet man überall – wenn man nur drauf achtet.

Benjamin Müller, Grafik & Design, Content Marketing CONTUR in Ravensburg

Benjamin Müller:

Jedes Jahr zu Weihnachten wird in einer renommierten Zeitung der berühmte Leserbrief der achtjährigen Virginia O’ Hanlon an den „New York Sun“ abgedruckt. Ein emotional berührender Text über den Glauben an den Weihnachtsmann. Eine gute Geschichte. Seit ich selbst Kinder habe, gehen solche Geschichten tiefer. Sie lösen etwas aus. Dieses Jahr hatte ich die Geschichte wieder auf dem Tisch. Ich habe sie aber nicht gelesen. Ich hatte keinen Bock! Der Text schien mir zu lang, zu zeitraubend. Schade eigentlich.

Geschichten haben es heutzutage schwer. Selbst wenn sie inhaltlich gelungen sind, können sie allzu leicht im medialen Strudel untergehen. Damit Geschichten gelesen werden, muss man ihnen ihr schönstes Kleid mit auf den Weg geben. Der Leser muss stehenbleiben und sich fragen: Wer sind sie? In der Umsetzung bedeutet dies, dass wir die passendsten, emotionalsten Bilder oder Illustrationen verwenden, Headlines schreiben, die den Leser in den Text ziehen und Texte lesefreundlich gliedern. Damit hätten wir die Basics.

Aber eine erfolgreiche, moderne Geschichte spricht heute auch mehrere Sinne an. Sie wird hörbar, erlebbar, berührbar, weil sie gleichzeitig über mehrere mediale Kanäle laufen kann.
Der Originaltext des Leserbriefs wurde übrigens um mehr als die Hälfte gekürzt. Man hat einfach keine Zeit.

In welchen Themenwelten fühlt ihr euch besonders wohl?

CONTUR Mitarbeiter: Katrin Krause, Redaktion

Katrin Krause:

Gesundheit ist ein Thema, das ich lange Zeit hauptsächlich kommunikativ begleitet habe und in das ich tief eintauchen kann. Es geht einfach jeden an und berührt, ob man will oder nicht. Darüber hinaus schlägt mein Herz für die KMUs dieser Welt und für alles Traditionelle, Innovative und Pfiffige, das damit zusammenhängt. Als echte „Naturburschin“ und Reisende ist natürlich auch die Tourismus- und Outdoor-Welt eine Wohlfühloase für mich. Aber wie gesagt: Hinter jedem noch so kleinen Thema und jeder Branche stecken spannende Geschichten, die nur darauf warten, ins richtige Storytelling-Licht gerückt zu werden.

Peter Meisterhans, Redakteur, Content Marketing CONTUR in Ravensburg

Peter Meisterhans:

Ich fühle mich wohl mit allem, was so in der digitalen Welt zuhause ist: Webseiten, Social Media, Blogs oder Online-Magazine – you name it! Für all das braucht es aber Inhalte. Die möchte ich hier bei CONTUR mitgestalten.

Benjamin Müller, Grafik & Design, Content Marketing CONTUR in Ravensburg

Benjamin Müller:

Da die digitale Welt aus Pixeln besteht und wir jeden Pixel anfassen und verändern können, sind der Visualisierung kaum Grenzen gesetzt. Nach dem Motto: „Bau dir deine Welt, wie sie dir gefällt“ kann man am Bildschirm theoretisch aus allen Themen etwas herausholen und sie spannend gestalten. Natürlich arbeitet man als Grafiker lieber für einen Hersteller von schnellen Autos oder eine Brauerei als für orthopädische Stützstrümpfe, aber wie gesagt: Man kann aus allen Themen etwas Spannendes machen.

Was macht ihr gerne abseits des Schreibtischs?

CONTUR Mitarbeiter: Katrin Krause, Redaktion

Katrin Krause:

Als begeisterte Globetrotterin bereise ich seit vielen Jahren die Welt und bin auch hier auf der Suche nach Inspiration. Wenn man sich die Zeit nimmt, Land und Leute wirklich kennen und verstehen zu lernen und mit nachhaltigen Augen reist, liegen sie in geballter Kraft vor dir – die guten und manchmal schier unglaublichen Geschichten.

Außerdem wandere ich leidenschaftlich gern rund ums Jahr. Inmitten der Natur kann ich am besten Energie auftanken. Am liebsten mit guten Freunden, die die Natur ebenso lieben – und meiner Knipskamera, mit der ich die schönen Momente aus den unterschiedlichsten Perspektiven heraus bildlich festhalten kann.

Peter Meisterhans, Redakteur, Content Marketing CONTUR in Ravensburg

Peter Meisterhans:

Zeit mit meiner Familie verbringen. Unsere drei Kinder sind zwar nicht „digital“ – aber definitiv die Zukunft!

Benjamin Müller, Grafik & Design, Content Marketing CONTUR in Ravensburg

Benjamin Müller:

Family first. Danach kann man auch mal einen Whisky trinken. Am liebsten einen besonders rauchigen. Der weckt bei mir dann eine Kindheitserinnerung. In dieser Erinnerung laufe ich durch das Wilhelmsdorfer Ried, stolpere über eine Baumwurzel und lande mit dem Gesicht im nassen Dreck. Den Mund voll schwarzem Torf. So viel zum Geschmacklichen. Kurze Zeit später entkleide ich mich vollständig, klettere auf das Hausdach und klammere mich an den Blitzableiter. Dort warte ich auf den göttlichen Funken. Das machen fast alle Kreativen so und es klappt besonders gut, wenn es gerade gewittert.

OK. Spaß beiseite. Ich denke Kreativität ist zu 99,9 % nicht göttliche Eingebung, sondern sie entsteht, wenn man vorhandenes Wissen abruft und gut kombiniert. Darum sammle ich gerne Grafiken, Illustrationen, Fotos und Alltagssituationen. Beim Betrachten, Nachbauen, Analysieren komme ich dann auf neue Ideen. So entstand in meiner Freizeit zum Beispiel eine neue Biermarke: Vaterbier.

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